BDWi-Gespräch mit Daniel Caspary MdEP – Vorsitzender der deutschen CDU/CSU-Gruppe im EU-Parlament

Hier der Gesprächsbericht


Das von BDWi-Bundesgeschäftsführer Ralf-Michael Löttgen moderierte Gespräch mit Daniel Caspary MdEP (Vorsitzender der deutschen CDU/CSU-Gruppe im EU-Parlament) drehte sich vorrangig um den Krieg in der Ukraine. Der Krieg und damit einhergehenden Sanktionen haben auf russischer und europäischer Seite massive wirtschaftliche Auswirkungen. Die Lieferketten sind stark gestört. Darum sei es jetzt wichtig, europäische Gesetzesinitiativen, die zusätzliche Belastungen der Wirtschaft mit sich bringen, genau zu überprüfen und gegebenenfalls auf Eis zu legen. Das gelte für das europäische Lieferkettengesetz. Es gelte aber auch in Hinblick auf Vorgaben für die Landwirtschaft; zum Beispiel beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln oder der Stilllegung von Flächen. Zur sozialen Taxonomie werde die Europäische Kommission auf absehbare Zeit keinen Gesetzesvorschlag vorlegen. Allerdings sei zu beobachten, dass viele Banken die Kriterien bereits heute bei der Vergabe von Krediten berücksichtigen.

Darüber hinaus wurde über EIOPA Konsultation Retail Investment Strategy, über die Auswirkungen der Mobilitätsrichtlinie auf die Logistik in Deutschland und die Zukunft des Bargeldes gesprochen.

Teilgenommen haben Markus Guhl (Bund deutscher Baumschulen - BdB), Dr. Berthold Stoppelkamp (Bundesverband der Sicherheitswirtschaft - BDSW), Anja C. Kahlscheuer (Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute - BVK) und Matthias Bannas (BDWi).

© Michael Kienzler

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