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Neues BDWi-Präsidium – wie geht es weiter?

02.07.2015

Der BDWi wird sich auch weiterhin die Dienstleistungswirtschaft stärken.


Sehr geehrte Leser,

die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) hat mir und meinem Team bestehend aus Thomas Breitkopf, Carsten Henselek, Konrad Löcherbach, Bernd Meurer, Wilhelm Oberste-Beulmann, Hubert Schmid und Wolfgang Waschulewski für die nächsten drei Jahre das Vertrauen ausgesprochen. Das freut uns sehr. Wir gehen die Aufgabe mit Energie und Engagement an.

Unabhängig von der Bewältigung außenpolitischer Krisen; von Griechenland über die Ukraine bis zu den Flüchtlingen, dreht die große Koalition auch an zahlreichen wirtschaftspolitischen Schrauben .Unter anderem soll die betriebliche Altersvorsorge reformiert werden. Die Ausbildung für die Pflegeberufe soll zusammengelegt werden. Das würde allerdings das Engagement der Altenpflegeeinrichtungen für mehr Fachkräfte konterkarieren. Hinzu kommt, dass das Bundesarbeitsministerium der im Koalitionsvertrag vereinbarten Reregulierung der Zeitarbeit jetzt Taten folgen lassen will. Den Spielraum für Zeitarbeit einzuschränken, würde aber  nur noch mehr Flexibilität aus dem Arbeitsmarkt nehmen. Wir können es uns nicht leisten, die Beschäftigungschancen für Geringqualifizierte am ersten Arbeitsmarkt einzuschränken.

Die Zeit der Schönwetterpolitik geht unweigerlich zu Ende. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es auch in Deutschland mit der Konjunktur  bergab geht. Immer erst dann den Hebel umzulegen, wenn nur eine erneute Ausweitung der Staatsausgaben Linderung verspricht, ist viel zu kurz gesprungen. Für Strukturreformen – und das nicht nur am Arbeitsmarkt – ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Wenn dafür die politische Kraft fehlt, sollte die Wirtschaft zumindest nicht mit weiteren Regularien in ihrer Wettbewerbsfähigkeit eingeschränkt werden.

Der BDWi wird sich auch weiterhin die Dienstleistungswirtschaft stärken. Jetzt müssen die Weichen gestellt werden, um unsere sozialen Sicherungssysteme demographiefest zu machen, um den Arbeitsmarkt mit der Digitalisierung in Einklang zu bringen und um die deutschen Unternehmen wettbewerbsfit zu machen.      

Mit freundlichen Grüßen

Michael H. Heinz

BDWi-Präsident


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