Erster digitaler KI-Stammtisch des BDWi

Künstliche Intelligenz spielt eine immer größere Rolle in der Verbandsarbeit.


Aber jeder Verband macht seine eigenen Erfahrungen. Tools werden ausprobiert und Aufgaben werden identifiziert, die mit KI-Unterstützung einfacher bewältigt werden können. Beim KI-Stammtisch werden Erfahrungen ausgetauscht, Tipps gegeben und Best-Practices vorgestellt. Hinzu kommt ein Expertenvortrag zu einem aktuellen KI-Thema.

Beim Auftakt ging es um GEO (Generative Engine Optimization) und LLMO (Large Language Model Optimization). Gregor Schreiber und Annika Reitz von der Agentur Klenk & Hoursch führten in das Thema ein und stellten einige Lösungen vor. Alle Verbände stehen vor der Herausforderung, mit ihren Positionen, Forderungen und Lösungsvorschlägen bei den KI-Plattformen sichtbar zu sein. Das gilt für ChatGPT, für die KI-Zusammenfassungen für Suchmaschinen wie Google und natürlich auch für viele andere Tools. Denn immer häufiger ergänzt oder ersetzt die Nutzung von KI die direkte Recherche auf den Websites von Verbänden. Das gilt für Referenten in Ministerien, MdB-Mitarbeiter und natürlich auch für Journalisten. 

Was tun? In Hinblick auf die eigene Website sollten Verbände ihre Positionspapiere maschinenlesbar und nicht als PDFs einbinden. Da KI-Nutzer oft konkrete Fragen stellen, ist es zielführend zu den wichtigsten Positionen des Verbandes Frage-Antwort-Paare anzubieten. Ebenfalls wichtig ist klassische Kommunikationsarbeit: Beiträge auf Drittplattformen – auch LinkedIn, Studien, Medienveröffentlichungen, usw.

Der BDWi wird den KI-Stammtisch mit seinen Mitgliedern weiterführen, auch mal vor Ort in Berlin bzw. hybrid. Eingeladen sind alle, die sich im Verband mit dem Thema beschäftigen. Die Inspiration für Stammtisch kam von Christian Schuster, der ein ähnliches Format mit den Mitarbeitern seiner Agentur Adverb durchführt.  

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