Für den Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) hat Präsident Michael H. Heinz teilgenommen. Stabilisierung der Lohnnebenkosten, Deregulierung und Technologieoffenheit waren die wichtigsten Forderungen in seinem Eingangsstatement.
„Für die Dienstleistungswirtschaft spielt der Faktor Arbeit die wichtigste Rolle. Darum begrüßen wir es ausdrücklich, dass sich die Bundeswirtschaftsministerin regelmäßig mit deutlichen Worten in der Sozialversicherungsreformdebatte zu Wort meldet“, erklärt Heinz.
„Mit Bürokratieabbau ist es nicht mehr getan. Der Begriff ist bei Unternehmerinnen und Unternehmern verbrannt. Die Bundesregierung muss auf Deregulierung setzen und diesen Begriff mit Leben füllen, um der Wirtschaft das Wirtschaften spürbar zu erleichtern“, fordert Heinz.
„Die Krise der deutschen Automobilindustrie belastet die gesamte Wirtschaft. Die Entscheidung europaweit über den Antrieb von Fahrzeugen politisch zu entscheiden, war falsch, das zeigt sich jetzt überdeutlich. Und falsche Entscheidungen müssen revidiert werden. In Zukunft müssen wir auf Technologieoffenheit setzen“, so Heinz.
