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Dienstleistungswirtschaft fordert bessere Schulbildung

16.12.2009

Der BDWi fordert höhere Investitionen für eine Verbesserung der Schulbildung. Zurzeit verlassen 60.000 junge Menschen die Schule ohne Abschluss.


Werner Küsters
Präsident des BDWi

„Die viel zu hohe Anzahl der Schulabbrecher ist ein Indiz dafür, dass unsere Schulen ihren Anforderungen nicht gerecht werden. Das verwundert nicht, sind doch die Schulen chronisch unterfinanziert. Das Betreuungsverhältnis von Lehrern zu Schülern muss spürbar verbessert werden. Das gilt insbesondere für Grundschulen und Schulen in sozialen Brennpunkten“, fordert BDWi-Präsident Werner Küsters. 

„Wenn man die schulpolitischen Debatten betrachtet, geht es aber nicht um eine bessere finanzielle Ausstattung sondern um ständig neue Reformprojekte. Diese haben ihren Ursprung eher in politischen Glaubensrichtungen als in handfester Expertise. Das hat zur Folge, dass in regelmäßigen Abständen eine schlechtgemachte Schulreform von der nächsten abgelöst wird. Das frustriert die Lehrer und schadet den Kindern“, so Küsters.   

„Eine gute schulische Bildung ist Voraussetzung für eine spätere betriebliche Ausbildung. Die Anzahl der Schulabgänger wird in den nächsten 10 Jahren um mehr als 100.000 zurückgehen. Das macht die Besetzung von Ausbildungsplätzen in Zukunft erheblich schwerer. Wir können es uns schlicht und einfach nicht länger leisten, auf auskömmliche Bildungsinvestitionen zu verzichten“, macht Küsters deutlich.

 

 


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