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Dienstleistungswirtschaft baut auf neue Reformkraft

28.09.2009

Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) fordert eine Entlastung der Arbeitseinkommen und die Förderung von Schlüsselbranchen.


Werner Küsters
Präsident des BDWi

„Die Dienstleistungswirtschaft muss bei der nächsten Regierung im Zentrum der Politik stehen. Hier sind die großen Wachstumspotentiale vorhanden“, erklärt der Präsident des BDWi, Werner Küsters.

Insbesondere die Entwicklung bei den Lohnkosten sei entscheidend für mehr Arbeitsplätze. „Eine Entlastung vor allem der Arbeitseinkommen durch mehr Netto vom Brutto wird nötig sein, um die Erbringung einfacher Dienstleistungen attraktiver zu machen“, so Küsters.

Wichtig sei, die Arbeitslosenversicherung von den Lasten der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu befreien und auf die finanzielle Absicherung von zeitweiliger Arbeitslosigkeit zu konzentrieren. Die Rentenversicherung müsse so umgebaut werden, dass die private Vorsorge die umlagefinanzierte Rente wirklich entlasten könne. „Nur mit solchen Reformen wird man die Lohnnebenkosten auch in Zukunft erträglich halten“, erläutert Küsters.

Die neue Koalition sei gut beraten, Schlüsselbranchen der Dienstleistungswirtschaft zu fördern. „Dazu zählt zum Beispiel die Gesundheits- und Sozialwirtschaft, die durch die Einführung eines marktwirtschaftlichen Ordnungsrahmens anstelle der bisherigen staatlichen Planwirtschaft unter Dampf gesetzt werden kann. Auch die Kreativwirtschaft braucht einen solchen Ordnungsrahmen, der Urheberrechte umfassend schützt“, fordert Küsters.

Besonders wichtig sei aber auch das Thema Bildung. „Auch hier bieten die Dienstleistungsbranchen viele Qualifizierungspotentiale, die die Politik gemeinsam mit Wirtschaft und Wissenschaft aktivieren sollte“, so Küsters.

 


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