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Wahlprüfstein zur Mobilität bei der Europawahl 2019 - Nicola Beer, MdB, Generalsekretärin und Spitzenkandidatin zur Europawahl

15.05.2019

An der Verbrennungsmotortechnologie hängen in Deutschland hunderttausende Arbeitsplätze, in der Automobilindustrie, bei Zuliefern und Tankstellen. Sollte Europa – und auch Deutschland – ausschließlich auf Elektromobilität setzen? Gibt es politischen Spielraum für synthetische Kraftstoffe (E-Fuels), mit denen die Verbrennungsmotortechnologie weiter genutzt werden kann? Wie sehen Ihrer Auffassung nach der Energiemix 2030 und der Energiemix im Jahr 2050 aus?


Es passt nicht in eine Marktwirtschaft, dass sich der Staat auf eine bestimmte Antriebstechnologie wie die Elektromobilität festlegt. Statt einseitigen Vorgaben oder Verboten wollen wir einen fairen Wettbewerb um die Technologien der Zukunft. Der Staat muss lediglich sicherstellen, dass wir unsere Klimaziele einhalten. Hier kommen CO2-neutrale synthetische Kraftstoffe ins Spiel. Die Politik muss hier auf eine technologieoffene Ausgestaltung von Regulierungen hinwirken. Den Verkehr in den EU-Emissionshandel aufzunehmen, würde dem Einsatz synthetischer Kraftstoffe weitere Impulse geben. Was den zukünftigen Energiemix betrifft, können wir Politiker nicht in die Glaskugel schauen. Wenn Politik hier möglichst große Vielfalt zulässt, bin ich mir sicher, dass wir auch in Zukunft mobil bleiben.


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