Aktuelles über den BDWi
BDWi RSS News

Weiterbildung 4.0 – Panel der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit Antje Lezius MdB und BDWi-Vizepräsident Wilhelm Oberste-Beulmann

12.12.2016

Wie werden wir uns in Zukunft weiterbilden?


Panel mit BDWi-Vizepräsident Wilhelm Oberste-Beulmann (links) und Antje Lezius (2.v.r.)

Über die Auswirkungen des Wandels in der Arbeitswelt auf die Aus- und Weiterbildung wurde im Rahmen des Panels „Weiterbildung 4.0 – Arbeit im Wandel“ im Rahmen des Kongresses der CDU/CSU-Bundestagsfraktion „Arbeit der Zukunft – gesund, sozial, gesichert“ am 12. Dezember diskutiert.

An der von Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion, eröffneten Konferenz nahmen unter anderen die Bundestagsabgeordneten Uwe Lagosky, Karl Schiewerling, Kai Whittaker und Prof. Dr. Matthias Zimmer teil. Die Konferenz wurde von der stellvertretenden Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion, Sabine Weiss, moderiert.

Auf dem Panel „Weiterbildung 4.0 – Arbeit im Wandel“ wurde der BDWi von Vizepräsident Wilhelm Oberste-Beulmann vertreten. Er ist auch Vorsitzender der Geschäftsführung der START NRW GmbH und Vizepräsident des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP). Für die Fraktion hat Antje Lezius MdB teilgenommen. Sie ist Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages. Weitere Diskutanten waren Dr. Dieter Bogai, Mitarbeiter des Regionalen Forschungsnetzes (RFN) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Berlin-Brandenburg (IAB) sowie Dr. Volker Born, Leiter der Abteilung Berufliche Bildung beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Moderiert hat Stephan Stracke MdB, Vorsitzender des Arbeitskreises IV der CSU-Landesgruppe und Obmann im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages.

Lezius macht deutlich, dass Weiterbildung zukünftig in jedem Alter und lebenslang für jeden selbstverständlich sein müsse. Partner der Weiterbildung sollten sich untereinander besser vernetzen. Das gelte insbesondere für Unternehmen, Verbände, Hochschulen und Bildungsträger. Besonders wichtig sei das Thema für den Mittelstand. Dem stimmte Oberste-Beulmann ausdrücklich zu. Bei der Weiterbildung käme es auf die Motivation der Mitarbeiter an. In der Zeitarbeit setze man darauf, jeden Weiterbildungsschritt zu zertifizieren. Diese Zertifikate bleiben den Arbeitnehmern erhalten, auch wenn sie später das Unternehmen wechseln. Bei START setze man zudem darauf, den Mitarbeitern nach einer erfolgreichen Weiterbildung, neue Aufgabenbereiche und Verdienstmöglichkeiten zu eröffnen. Die Zeitarbeit sei deswegen so ein gutes Beispiel für erfolgreiche Weiterbildung, weil die Kundenunternehmen Mitarbeiter mit festgelegten Qualifikationen anfordern würden. Die Zeitarbeitsunternehmen müssten dann geeignete Mitarbeiter finden und diese oft vorab weiterbilden. Ein Recht auf Weiterbildung lehne er aber ab. Für einen Mitarbeiter, der noch nie im kaufmännischen Bereich gearbeitet habe, sei zum Beispiel eine diesbezügliche Weiterbildung überhaupt nicht sinnvoll. Er müsse gegebenenfalls eine neue Ausbildung absolvieren. Es gebe aber gute Lösungen. START habe einen Weiterbildungstarifvertrag abgeschlossen. Es werden regelmäßig Gespräche mit allen Mitarbeitern geführt, um geeignete Weiterbildungsmaßnahmen zu finden.

Wichtig sei es, Schüler an Berufe heranzuführen. Pflichtveranstaltungen am Abend oder am Wochenende stoßen allerdings nicht auf viel Gegenliebe. Besser wäre es, kurze – halbstündige – Slots in den regulären Unterricht einzubauen, um am besten mit jungen Berufstätigen Berufe vorzustellen. 

Die vollständige Konferenz können Sie sich auch auf dem youtube-Kanal der CDU/CSU-Bundestagsfraktion anschauen. https://www.youtube.com/watch?v=5Oc3k165Ffg


Kontakt  |  Sitemap  |  Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Home  |