Die Macht der Bilder – Instagram und mehr

19.12.2018

Wie können MdBs und Verbände Fotos für ihre politische Kommunikation nutzen?


Von links; Ralf-Michael Löttgen, Linda Dietze, James Zabel, Christian H. Schuster und Dr. Anna Martinsohn

In der letzten Woche vor Weihnachten stand beim BDWi der Einsatz von Fotos in der politischen Kommunikation auf der Tagesordnung. 30 Interessierte aus Verbänden und Abgeordnetenbüros tauschten sich mit Linda Dietze (Konrad Adenauer Stiftung), Dr. Anna Martinsohn (Deutscher Jagdverband) und James Zabel (Büro Daniel Föst MdB) über die richtigen Fotos für Instagram und andere soziale Medien aus. BDWi-Bundesgeschäftsführer Ralf-Michael Löttgen führte durch die Veranstaltung. Christian H. Schuster (Agentur ADVERB) erklärte die Grundlagen von Instagram und machte mit zahlreichen Beispielen deutlich, wie gut Instagram für die politische Kommunikation funktioniert. Das wurde auch im Anschluss anhand der zahlreichen Beispiele der anderen Expertinnen unterstrichen.   

Fazit der Veranstaltung war, dass Fotos zwar auch Inhalte transportieren können. Viel wichtiger ist aber, dass die Nutzer von Instagram und anderer sozialer Medien emotional angesprochen werden. Erfolgreiche politische Social-Media-Accounts taugen als Vorbild. Wer aber sehen möchte, wie wirklich erfolgreiche Kommunikation funktioniert, kommt an Kanälen wie bibisbeautypalace nicht vorbei. Bei der Auswahl der richtigen Bilder greifen für Bundestagsabgeordnete und Verbände die gleichen Gesetze. Bilder sollen authentisch sein, eine interessante Perspektive anbieten, sie können gerne verspielt sein und müssen sich nicht zu 100 Prozent ernst nehmen. Wichtig ist die eigene Community mitzunehmen und gezielt anzusprechen und einzubinden. Das können Menschen aus dem Wahlkreis oder der Berliner Blase sein, die sich für den Alltag eines Abgeordneten interessieren. Es können aber genauso gut Mitglieder, Stakeholder oder politische Gegner von Verbänden sein.