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Mobilität und Verkehr in der Stadt, wie geht es weiter?

01.10.2017

Sehr geehrte Leser, der Verkehr in attraktiven Städten und städtischen Räumen nimmt kräftig zu. Einfach nur abzuwarten, ist keine Option.


Weichenstellungen und  Lösungen sind gefragt. Dafür brauchen wir eine öffentliche Debatte, weil es nicht gelingen kann, alle Betroffenen zu Verhandlungen an den Tisch zu holen. In großen Städten – wie zum Beispiel in Berlin – kommen alle Verkehrsthemen zusammen. Das macht die Konfliktlinien sehr gut sichtbar und eröffnet Spielraum für Lösungen.    

Individualverkehr, öffentlicher Verkehr und Wirtschaftsverkehr müssen und können in Zukunft vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen, gewichtiger Umweltprobleme und Chancen durch Digitalisierung besser miteinander harmonieren. Wie angespannt die Situation bereits heute ist, zeigen der Klimawandel und die unerträglichen alltäglichen Staus auf unseren Straßen. 

Ob die Förderung der Elektromobilität wirklich eine Lösung ist, muss mit einem Fragezeichen versehen werden. Die Privatwirtschaft zeigt mit neuen Technologien und Mobilitätsangeboten, dass sie dazu im Stande ist, Lösungen zu finden, die auch den Nerv der Bürger treffen. Das betrifft zum Beispiel Car-Sharing, die Netze der Autovermieter und auch die neuen Fernbusangebote. Zukunftsweisend ist ein digital vernetzter Mobilitätsmix aus ÖPNV, Mitfahr-Varianten oder Selbstfahren. Für mittelständische Dienstleister ist es unerlässlich, dass sie auch weiterhin Dieselfahrzeuge im städtischen Raum einsetzen können. 

Verbote von heute auf morgen sind keine Lösung. Wer die Mobilität von morgen gestalten will, darf Berufs- und Wirtschaftsverkehr nicht beeinträchtigen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael H. Heinz

Präsident des BDWi


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