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Wie machen Verbände und Bundestagsabgeordnete gute Online-Kommunikation?

24.01.2018

35 Kommunikationsmitarbeiter aus Verbänden, NGOs und Büros von Bundestagsabgeordneten haben über Online-Kommunikation diskutiert.


Von links: Christian H. Schuster, Ralf-Thomas Hillebrand, Matthias Bannas, Lisa Theobald und Philipp Gräfe.

Das neue Buch von Ralf-Thomas Hillebrand „Online-Kommunikation für Verbände“ war Aufhänger für einen interessanten Abend zu Digital Public Affairs beim BDWi. 35 Kommunikationsmitarbeiter aus Verbänden, NGOs und Büros von  Bundestagsabgeordneten haben miteinander über Online-Kommunikation diskutiert. 

Wer hat mitdiskutiert?

Christian H. Schuster, Geschäftsführer von ADVERB (Agentur für Verbandskommunikation), stellte das Buch "Online Kommunikation für Verbände“ von Ralf-Thomas Hillebrand vor. An der anschließenden Podiumsdiskussion nahmen neben Schuster und Hillebrand, Philipp Gräfe (Büro Andreas Steier MdB) und Lisa Theobald (Büro Lothar Binding MdB) teil. Begrüßt hat BDWi-Bundesgeschäftsführer Ralf-Michael Löttgen. Die Moderation übernahm Matthias Bannas, Leiter Verbandskommunikation des BDWi. Hier eine Auswahl der Themen, die an dem Abend zur Sprache kamen.

Die Ziele

Für Online-Kommunikation sind viele Zielsetzungen möglich. Das Spektrum erstreckt sich von genau definierten Use Cases (was will ein Nutzer einer konkreten Zielgruppe und wie klickt er sich durch die Website) bis zur Erhöhung der Bekanntheit eines Abgeordneten oder Verbandes. Wenn feststeht, was erreicht werden soll, können passende Maßnahmen ergriffen werden.

Die Bedeutung der Website

Einigkeit herrschte bei der Beurteilung der eigenen Website. Ein passendes Bild hierfür ist der Flugzeugträger. Wie dort die Flugzeuge sind auf einer Website die Kommunikationskanäle aufgestellt, von den sozialen Medien, über Newsletter bis zu RSS-Feeds. Die Informationen können entsprechend der eigenen Anforderungen strukturiert werden. Das Erreichen von Kommunikationszielen ist überprüfbar. 

Leads / Newsletter Abonnements generieren

Vom Marketing vertriebsorientierter Unternehmen können sich politische Kommunikatoren eine große Scheibe abschneiden. Was in der Marketingsprache ein Lead ist, der Kunde kauft, lässt sich auf die politische Kommunikation übertragen. Ein Lead in der politischen Online-Kommunikation ist zum Beispiel die Gewinnung eines Newsletter Abonnements. Ein Newsletter Abonnement willigt ein, regelmäßig informiert zu werden. Darum ist er besonders wertvoll für politische Kommunikatoren, insbesondere wenn er zur gewünschten Zielgruppe zählt. Denkbare Zielgruppen sind Bürger im Wahlkreis oder Themenexperten im politischen Berlin. Grundvoraussetzung für erfolgreiche Newsletter ist, dass sie für die Zielgruppe relevante Informationen erhalten. Mögliche Strategien zur Gewinnung von Abonnementen sind Hinweise auf der Website, individuelle Newsletter zu einzelnen Themen oder die Auslage von Listen bei Veranstaltungen. 

Was lesen MdB-Mitarbeiter? 

MdB-Büros werden von Verbänden, NGOs und anderen Institutionen mit sehr vielen Informationen überhäuft. Gelesen wird, was relevant ist. Das sind Informationen zu den Themen des Abgeordneten oder zu aktueller Politik. Zurzeit gilt es für Ausarbeitungen zu Themen, die im Rahmen der Koalitionsverhandlungen Teil der öffentlichen Debatte sind. Allgemeine Newsletter, die an die zentrale Adresse gemailt werden, werden in der Regel sofort gelöscht. 

Für die Social-Media-Experten sind Kommunikations- und Netzthemen interessant. Hinzu kommen Informationen zu aktuellen Debatten, wenn diese gut aufbereitet sind, zum Beispiel mit Infographiken.    


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